Sie sind hier: Startseite > Historie

Historie

15. Januar 1997 - Gastauftritt im Selbsthilfemagazin
Der Stotterfunk entwickelte sich aus einem Gastauftritt des Freundeskreises stotternder Menschen im Selbsthilfemagazin, einer Sendung der KISS im Freien Radio für Stuttgart, in der wir unsere Gruppe vorstellten konnten.

01. April 1997 - Vorstellung Grundsatzpapier vor dem Plenum
Da diese Sendung sehr gut über die Bühne ging und zu dieser Zeit Sendeplätze im Freien Radio verschoben wurden, wurden wir angesprochen, ob wir nicht Interesse hätten, eine eigene Sendung zu gestalten. Die Abstimmung im Plenum verlief sehr positiv und wir bereiteten uns auf unsere erste Sendung vor.

30. April 1997 - Erste Sendung als Stotterfunk im Freien Radio für Stuttgart
Die erste eigene Stotterfunk- Sendung enthielt Themen rund ums Stottern (die Rolle stotternder Menschen in den Medien, Aktuelles aus der Selbsthilfe und Erfahrungsberichte), aber auch allgemeine Themen wie z.B. einen Reisebericht eines nicht stotternden Menschen.

Seitdem heißt es jeden fünften Donnerstag im Monat von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr
... Hallo hier ist der Stotterfunk, die Radiosendung der Stotterer- Selbsthilfegruppe in Stuttgart ...


Aus dem Grundsatzpapier des Stotterfunks zur Vorlage beim Redaktionsplenum:

... wir wollen mit unserer Sendung nichtflüssiges Sprechen als Kommunikationsform aufzeigen, weil es sie draussen im Alltagsleben einfach auch gibt.

... in unsere Sendung wird Stottern zur Normalität

... der Gedanke dabei ist, diese unsere Normalität nach aussen zu tragen. Wir wollen dabei zum einen Nichtbetroffene ansprechen um ihnen zu zeigen, dass es nicht nur sogenanntes "normales" Sprechen gibt und um sie aufzufordern und auch in die Lage zu versetzen, mit Stotternden vorurteilsfrei umzugehen und stotternde Menschen als gleichberechtigte Partnerinnen und Partner zu akzeptieren.

... zum anderen wendet sich unsere Sendung natürlich auch an Betroffene. Stottern bedeutet für viele Stotternde Scham und führt häufig zu Kommunikationseinschränkungen bis hin zum Rückzug in die Isolation - wir wollen die stotternde Sprechweise in die Öffentlichkeit tragen, um ebenfalls Betroffenen zu zeigen, dass sie einerseits mit ihrem Problem nicht alleine sind und dass andererseits wir trotz unserer Behinderung Radio machen können - dass es also keinen Grund gibt, aufgrund des Stotterns auf Teilnahme an Kommunikation und am gesellschaftlichen Leben zu verzichten.

... Thematisch soll es kein reiner Problemfunk werden. Natürlich werden wir häufiger Berichte zu unserem Thema senden, es soll aber auch um andere, nicht stotterspezifische interessante Themen gehen - die Besonderheit wird eben darin liegen, dass die Moderator(inn)en stottern.

Bundesvereinigung Stottern & Selbsthilfe e.V.

Die Bundesvereinigung (BVSS) ist der Interessenverbund stotternder Menschen in Deutschland und hat über 1200 Mitglieder. Alle Mitglieder mit Wohnsitz in Baden-Württemberg sind gleichzeitig Mitglied im Landesverband Stottern & Selbsthilfe Baden-Württemberg.

Stottern & Selbsthilfe Baden-Württemberg e.V.

Der Landesverband unterstützt die Selbsthilfegruppen in Baden-Württemberg und bietet Seminare an. Gemeinsam mit der BVSS ist das Ziel, die Lebenssituation stotternder Menschen zu verbessern und dem Entstehen von Stottern entgegenzuwirken.

Bundesvereinigung Stottern & Selbsthilfe e.V.

Die Bundesvereinigung (BVSS) ist der Interessenverbund stotternder Menschen in Deutschland und hat über 1200 Mitglieder. Alle Mitglieder mit Wohnsitz in Baden-Württemberg sind gleichzeitig Mitglied im Landesverband Stottern & Selbsthilfe Baden-Württemberg.

Stottern & Selbsthilfe Baden-Württemberg e.V.

Der Landesverband unterstützt die Selbsthilfegruppen in Baden-Württemberg und bietet Seminare an. Gemeinsam mit der BVSS ist das Ziel, die Lebenssituation stotternder Menschen zu verbessern und dem Entstehen von Stottern entgegenzuwirken.